Folge 53: 2026 – Ein astrologischer Ausblick
2026 astrologisch erklärt: Warum dieses Jahr Gestaltung statt Reaktion fordert
2026 ist kein lautes Neuanfangsjahr. Es ist ein Jahr der Gestaltungskraft.
Viele spüren bereits zu Beginn des Jahres eine Mischung aus Widerstand, Neugier und vorsichtiger Erwartung. Nach einem intensiven 2025 liegt 2026 wie eine neue Landschaft vor uns – noch unbetreten, aber voller Energie.
In dieser Podcastfolge sprechen Klaudia und Karina über die astrologische Signatur von 2026 und darüber, warum dieses Jahr weniger von plötzlichen Umbrüchen, sondern vielmehr von bewusster Wahl geprägt ist.
Die großen Langsamläufer stehen neu – und sie wirken.
Die astrologische Großwetterlage 2026
2026 ist geprägt von massiven Zeichenwechseln der äußeren Planeten.
Mehrere kollektive Zyklen greifen gleichzeitig ineinander.
1. Pluto dauerhaft im Wassermann
Pluto bleibt im Wassermann – und damit beginnt eine langfristige Phase kollektiver Transformation.
Themen, die sich zeigen:
Macht und Ohnmacht im Kollektiv
Digitalisierung und künstliche Intelligenz
neue Gesellschaftsformen
Freiheit versus Konformität
Individualität innerhalb von Systemen
Pluto im Wassermann stellt radikale Fragen:
Wie frei sind wir wirklich?
Was bedeutet Menschsein in einer technologisierten Welt?
Besonders betroffen sind Menschen mit Planeten oder sensitiven Punkten in den fixen Zeichen (Löwe, Skorpion, Stier, Wassermann).
2. Uranus, Neptun und Pluto – Die geistige Triade (Juli 2026)
Ein astrologisches Highlight des Jahres ist die zweite Aktivierung der sogenannten geistigen Triade.
Im Juli 2026 (7.–31. Juli) stehen:
Pluto im Wassermann
Neptun im Widder
Uranus in den Zwillingen
in einem harmonischen Dreieck zueinander.
Diese Konstellation findet nur etwa alle 500 Jahre in vergleichbarer Form statt.
Sie bringt:
kollektive Bewusstseinsverschiebungen
neue Narrative
gesellschaftliche Neuausrichtung
enorme Gestaltungskraft
Doch diese Energie ist nicht passiv. Sie verlangt bewusste Wahl.
2026 fragt:
Wie nutzt du diese Energie?
Wofür setzt du deine Gestaltungskraft ein?
3. Saturn und Neptun im Widder – Spiritualität wird konkret
Neptun wechselt am 26. Januar 2026 in den Widder.
Saturn folgt am 14. Februar 2026.
Am 20. Februar bilden beide eine Konjunktion im frühen Widder.
Diese Verbindung steht für:
Verkörperte Spiritualität
Integration statt Flucht
Klarheit im Handeln
spirituellen Aktivismus
neue Formen von Verantwortung
Die Zeit des spirituellen Bypassings verliert an Kraft.
Ideen wollen umgesetzt werden. Visionen wollen Form bekommen.
Es geht nicht mehr nur um Inspiration – sondern um Umsetzung.
4. Uranus in den Zwillingen – Nervensystem unter Strom
Mit Uranus in den Zwillingen beschleunigt sich das mentale Feld weiter.
Themen:
Informationsüberflutung
neue Kommunikationsformen
digitale Evolution
kognitive Überreizung
2026 fordert daher etwas ganz Konkretes: Nervensystem-Regulation.
Somatische Arbeit, Erdung, bewusste Pausen – all das wird essenziell.
5. Mondknoten Fische–Jungfrau (bis Juli 2026)
Die kollektive Lernachse bleibt in der ersten Jahreshälfte auf Fische–Jungfrau.
Das bedeutet:
Integration von Spiritualität in den Alltag
Mitgefühl mit Struktur verbinden
Heilung durch Verkörperung
Balance zwischen Auflösung und Form
Diese Achse bringt die Frage:
Wie bleibe ich menschlich, wenn alles schneller wird?
6. Jupiter wechselt von Krebs in Löwe (30. Juni 2026)
Jupiter verlässt den emotionalen Krebs und tritt in den Löwen.
Das bringt:
mehr Herzenergie
Kreativität
Spiel
Ausdruck
Mut zur Sichtbarkeit
Doch Jupiter expandiert – er schenkt nicht automatisch Glück. Er vergrößert das, was bereits da ist.
Im Löwen kann das sowohl Lebendigkeit als auch Größenwahn bedeuten. Ein Reality-Check bleibt hilfreich.
7. Chiron berührt erstmals den Stier (Juni–September 2026)
Chiron verlässt erstmals seit Jahren den Widder und betritt testweise den Stier.
Themen, die sich öffnen:
Selbstwert
Ressourcen
Körperbewusstsein
materielle Sicherheit
Wertefragen
Nach intensiven Identitätsprozessen im Widder verschiebt sich die Wunde in Richtung Stabilität und Verkörperung.
8. Zwei Finsternissaisons
2026 bringt zwei Eclipse-Phasen:
Februar – 3. März
August – 28. August
Diese Zeitfenster laden zu Rückzug, Reflexion und bewusster Neuausrichtung ein.
Warum 2026 kein lineares Vorwärtsjahr ist
Trotz aller Dynamik ist 2026 kein Jahr des schnellen Durchmarschs.
Viele Rückläufigkeiten der äußeren Planeten – besonders im zweiten Halbjahr – sorgen für:
Integration
Nachjustierung
Korrekturen
Bewusstwerdung
Es geht weniger um Geschwindigkeit – mehr um Verkörperung.
Die zentrale Frage von 2026
Klaudia formuliert es so:
„Triff bewusst die Wahl, wie du diese großen Energieverschiebungen nutzt – und schone deinen Körper.“
Karina ergänzt:
“Wähle aus dem Überangebot der Möglichkeiten das, was sich wirklich stimmig anfühlt – und lerne, Entscheidungen nicht nur mit dem Kopf, sondern mit dem Körper zu treffen.”
2026: Zwischen Zukunft und Nervensystem
2026 ist ein Jahr, das enorme Möglichkeiten eröffnet.
Aber es verlangt:
Bewusste Selektion
Erdung
Körperarbeit
Integrität
Selbstverantwortung
Es ist kein Jahr, das uns überrollt. Es ist ein Jahr, das uns fragt:
Die Frage bleibt: Willst du Zuschauer:in sein – oder Gestalter:in?
🎧 Jetzt reinhören in Folge 53: Astrologie Forecast 2026
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